My first look at Google Events

I just created an event on Google+, since I invited some people over and I wanted to try test it. First I find it visually really cool, the animated images already there look very nice and you can of course upload your own.

Google wanted to structure „Events“ in three phases. Firstly before the event in the planing stage: Date, place (with integration into calendar and maps of course), RSVP (you can invite people without Google accounts as well) and I guess discussion. It is nothing you couldn’t do via mail, but getting directions with one click and having everybody included into the discussion (nobody forgetting to answer to all recipients) is a nice bonus. All in all, the first part is of course a necessity, but done good.

The second stage is during the event. You can activate „Party mode“ on your smartphone and all your images you shoot during that time are automatically added to the event. I don’t really see the big use in this, I could just upload my photos later. Since everyone who could see the images is at the event, there is no need to look at photos in real time in my opinion… Seems useless to me, but maybe I’m missing something here.

What I liked was the third phase: Afterwards everyone can upload all of his photos to the event and all participants (and only participants in the default setting) can see them together chronologically. Thats a sooo simple but nice thing. Normally if you get photos from friends after an event, they are usually numbered differently to yours, so you would need to (hopefully automatically) rename them into some date-time thing to mix them with yours or just leave them in the separate folder. In Events you can seen them all, but you can also filter by author if you want to see only photos a specific friend made. This is something I look forward to. I just hope there will be a download feature as well, because even though I like to have a few pictures online, I always want to have a copy on my hard drive.

I still have to find out how it works for people without a Google account, but I guess they get an RSVP mail with the details and a link to RSVP. But I think thats a good enough solution.

During the streaming of the Google IO keynote yesterday I thought this is an unnecessary and dumb feature. And maybe it is unnecessary (especially for people like me, where a lot of friends don’t have Google+ accounts or don’t use them), but it is surely not done dumb. Instead Google put some thought into what might be useful and did it in an visually nice way as well. Looking forward to using it for a few occasions. (Videos and more on Googles official Events page)

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Google+ keine Chance gegen Diaspora?

Ja, eine reißerische Überschrift ich weiß. Ich will gleich auf den Punkt kommen: Nachdem ich letztens Diaspora auf meinem eigenen Server erfolgreich installieren konnte, verstärkt sich in mir das Gefühl, dass Diaspora doch langsam benutzbar wird und sehr bald zumindest technisch dazu fähig wäre, weit verbreitet genutzt zu werden. Warum sollte man Diaspora nutzen? Kurz: Deine Daten, Dein Server (oder wenigstens ein selbst gewählter.) Föderalisierte Struktur, so dass nicht alles einem Anbieter gehört und Du sogar selber für Dich und andere Anbieter sein kannst.

Aber viel wichtiger scheint mir die Frage: Warum sollte ich Google+ nutzen? Ich mag Google und G+. Aber es ist für mich persönlich wieder mehr Twitter als Facebook: Bei Twitter konnte ich auch nur vereinzelte Leute motivieren mit zu machen, bei Facebook ist jeder, seit etwa 12-18 Monaten auch ich. Und nachdem ich wegen G+ aufgehört hatte Facebook zu nutzen, hab ich zu meinem Geburtstag mal wieder reinschauen (müssen), nur um festzustellen dass all meine Freunde dort fleißig posten und selbst die, die einen G+-Account haben, 99% ihrer Aktivität dort haben. Also: Warum sollte ich G+ nutzen? Es ist ein weiteres zentrales Netz, und auch wenn ich Google im Gegensatz zu Facebook eher vertraue, ist es doch so: Sicher sein kann ich mir nicht, dass mit meinen Daten nicht irgendwann was negatives passiert. Außerdem bin ich ein wenig enttäuscht, dass G+ sich so viel Zeit mit der API zum Entwickeln externer Clients und Programme braucht. Ich denke das ist ein sehr wichtiges Feature, so dass Menschen Multi-Seiten-Clients nutzen können und alles in einer Zeitleiste sehen können. Facebook dagegen kopiert munter die wichtigsten G+ Features und meine Freunde sind auch schon dort.

Diaspora dagegen unterscheidet sich von G+ ziemlich wenig: Ähnliche Features, ähnlich leer. Aber wenigstens habe ich wirkliche Kontrolle über meine Daten. Und da frage ich mich doch: Sollte ich nicht lieber meine Aktivitäten auf Facebook und Diaspora verteilen, mit dem Versuch Leute zu Diaspora zu migrieren? Ich denke zwar, dass das genauso erfolgreich laufen wird wie meine wenig genutzten Jabber-Accounts. Auch da hoffte ich, nach jahrelanger Nutzung, dass mit Googles starker Position und dem kompatiblen Google Talk die weniger technische Gesellschaft durchdrungen werden würde und ich da mal eine vollere Kontaktliste haben würde. Die hängt aber immer noch bei ICQ, MSN und neuerdings WhatsApp rum. 🙁

Zum Abschluss noch versöhnliche Worte G+ gegenüber: Ich mag es echt. Und mein Feed ist wirklich interessant, gefüllt mit Inhalt von bekannteren Netzpersönlichkeiten und weniger bekannten Menschen, die ich einfach so gefunden habe. Nur Persönliches finde ich leider eher selten.

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Googles Rechte an Deinen Posts

Falls ihr es noch nicht gesehen habt, Ryan Estrada hat eine schöne Auflistung über Googles Rechte an von uns hochgeladenen Daten erstellt: Darin beschreibt er in eigenen Worten einfache Interpretationen der Anwaltssprache. Und auch wenn die Tatsache dass viele Rechte „irrevocable“ sind, klingt das alles sehr gut. Doch schaut selbst:

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Hat Diaspora noch eine Chance?

Diaspora machte schon 2010 Werbung mit sehr interesanten neuen Facebook-Killer-Features auf seiner Homepage. Leider ist das Projekt nach über einem Jahr Entwicklung nicht aus dem Alpha-Stadium rausgekommen. Und die Werbebotschaft ist leider auch nicht mehr aktuell oder zumindest nicht mehr wie versprochen einzigartig:

„Diaspora lässt dich deine Kontakte in Gruppen einordnen. Deine Fotos, Geschichten und Witze werden durch diese Aspekte nur mit den Menschen geteilt, für die sie gedacht sind – einzigartig bei Diaspora.“

Aber das wirklich besondere und meines Wissens nach bisher immer noch einzigartige bei Diaspora ist das dezentrale Konzept, das man schon von Jabber kennen mag: Ich kann meinen eigenen Server hosten und könnte als Diaspora-Usernamen vielleicht etwas wie der_jakob@jl42.de haben. Und andere könnten entweder auf einen eigenen Server setzen oder doch vielleicht einen, der wie der große Jabber-Server vom CCC, von einer Organisation bereit gestellt werden könnte. Kurz und gut: Man hat die Möglichkeit alleiniger Herr eigener Daten zu sein wenn man will und dennoch sich mit anderen User wie gewohnt zu vernetzen. Ohne die Internas zu kennen, müsste man da dann nur Vertrauen in seinen Serverbetreiber (also z.B. sich) und den anderen User haben. (Evtl. noch den anderen Serverbetreiber…)

Laut diesem Artikel auf t3n.de wird das gesamte Projekt von 4 Entwicklern und wenig Helfern bestritten, also kein Wunder dass es so lange dauert. Mitte Mai hatte Diaspora verkündet, dass sie schneller vorran kommen wollen („More than anything, our user feedback has been “go faster.” So go faster is what we are going to do.“), aber auch wenn ich es mir anders wünsche zweifle ich etwas daran. 🙁 Dennoch, wenn sie Anfang 2012 einen benutzbaren Beta-Betrieb anbieten könnten: Würde es noch was bringen?

Schließlich haben wir nun unsere Facebook-Alternative: Google+! Es bietet bisher immerhin bessere Möglichkeiten für die Privatsphäre und meine Bedenken der Firma gegenüber sind bisher eher klein — auf jeden Fall kleiner als gegenüber Facebook. Jedoch bin ich nicht sicher wie viele meiner Facebookfreunde auch einen G+-Account einrichten werden. Bisher sind die technisch Interessierten sofort eingestiegen (und sogar einige, die Facebook, Twitter und Co immer massiv boykottiert haben!), aber die Leute, die einfach nur mit ihren Freunden kommunizieren wollen und Farmville spielen wollen sind immer noch nur bei Facebook. Ich verstehs, es gibt einige wichtige Dinge im Leben (Versicherungen und so), da versteh ich weniger von und ich kümmer mich nur ungerne darum. So sehen das andere Leute halt mit ihren privaten Daten in sozialen Netzwerken. Aber wenn sie schon von FB nicht zu G+ wechseln, werden sie dann an etwas wie Diaspora Interesse zeigen? Und wenn ja, wollen sie dann FB, G+ und Diaspora parallel nutzen? Ich denke leider nicht. (Parallel will ich das eigentlich auch nicht.)

Ich werde Diaspora natürlich mit einem eigenen Server sofort ausprobieren wenn eine Version im Beta-Stadium erscheint. Ich denke nur dass meine Freundesliste dort wie schon mein Jabber-Account immer ziemlich leer und geekig sein wird. Naja, wenigstens mein GTalk-Account (auch XMPP/Jabber als Protokoll) füllt sich nun dank G+ langsam. 🙂

Google+

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Kurze Links zum Google+ Profil

Momentan ist mein Google+ Profil für Google unter der „schönen“ Adresse https://plus.google.com/105897125990837928206 zu erreichen. Auch wenn ich bald anfangen muss mir IPv6-Adressen zu merken, ist das eher schwer für mich und vorallem für andere, die mich da vielleicht erreichen wollen/sollen. Im Netz hab ich bisher zwei Ideen zu dem Thema gefunden. Besonders gut gefällt mir eisys Idee einfach seine eigene Blog-Adresse dafür zu nutzen. Deshalb zeigt nun http://blog.jl42.de/+ auf mein G+Profil. Die zweite Lösung ist eine Verlinkung über gplus.to, wo man sich einen Kurznamen geben lassen kann: Auch gplus.to/jakob verlinkt auf mein Profil. Aber mit der ersten Lösung hat man angenehm viel Kontrolle über den Link und das Ziel, so dass mir das besser gefällt. Außerdem bekommt derjenige dann auch gleich die Adresse meines Blogs mit.

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