Yeti: Neuer VDR-Client

Ich habe heute eine alte IBM IntelliStation E Pro (PII 450Mhz, 128MB RAM, 4GB SCSI) als VDR-Client zusammengesetzt, installiert und (auch aus Monsters Inc.) yeti getauft. Yeti soll ins Schlafzimmer um übers Netzwerk das TV-Programm von unserem Haupt-VDR chalooby holen und auf Karins altem Fernseher auszugeben. Die Load liegt beim Empfangen des Streams auf yeti bei unter 0.1, die CPU-Auslastung schwankt zwischen 5% und (seltener) 30%. Die Umschaltzeiten sind länger als direkt auf chalooby, aber die 2-3s sind unter den Umständen schon OK. Es sieht also alles ziemlich gut und benutzbar aus.

Als System habe ich wie auch schon auf chalooby ein c’t-VDR 5.0 benutzt, dieses aber schnell durch die vdr-Quellen von e-tobi und die offiziellen Debian-Quellen (alleine schon, um screen installieren zu können :-)) erweitert. (sources.list) Das System ist ziemlicher Standard, ergänzt durch streamdev-client und einige Kleinigkeiten (Wetter-Anzeige, etc). Den streamdev-client muss man im OSD konfigurieren (IP&Port des Servers) und die channels.conf in /var/lib/vdr/ anpassen. Ich habe einfach die channels.conf von chalooby kopiert und das fünftletzte Feld von 0 auf n+1 gesetzt, wobei n die Anzahl der DVB-Karten im System ist. (Mehr dazu im Artikel über channels.conf und im Artikel über das streamdev-plugin des vdr-wikis.) Am Server muss man natürlich das streamdev-server-plugin installieren und in der Datei /etc/vdr/plugins/streamdevhosts.conf den Client freischalten.

Benutzt werden momentan etwa 42MB des128er RAM-Riegels (abzüglich Buffers und Cache), also gibt es da genug Platz. Auch auf der Festplatte siehts gut aus. Von den 3,7GB des root-Devices werden nur etwa 10% (341MB) belegt. Das liegt natürlich daran, dass aus dem c’t-VDR ein komplettes Debian geworden ist. Als nächstes muss ich mich dann wohl um die Fernbedienung kümmern und mal schauen, dass ich die Aufnahmen von chalooby bekomme und ihn automatisch per WoL starte. Bisher finde ich es aber super! 🙂

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WoL übers Netz

*g*, ich kann jetzt meine Rechner (vorallem meinen VDR chalooby) auch von Außen booten lassen. Da mein Router (Draytek Vigor 2500WE) aber das Magic-Packet vom WoL nicht durch lässt musste ich einen anderen Weg als normal üblich gehen. Der Router unterstützt dafür einen eigene WoL Befehl (wol up $MAC) über sein telnet-Interface. Da ich aber kein telnet nach Außen aufmachen wollte, habe ich jetzt das VPN aktiviert. Für die einfache Ausführung habe ich ein kleines PHP-Script in eine HTML-Seite eingebettet, das die VPN-Verbindung aufbaut, die Befehle an den Router sendet und dann die Verbindung wieder beendet. Es ist wirklich hässlich geworden, aber was soll ich sagen? Es funktioniert. 🙂 *freu*

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Wake on Lan funktioniert

Da ich demnächst einen zweiten VDR fürs Schlafzimmer zusammenbauen möchte, der als Client für den ersten läuft, wollte ich nochmal testen, ob ich Wake on Lan (WoL) an chalooby zum laufen bekomme. Die letzten Versuche liefen nicht sehr erfolgreich und so ging ich auch nicht mit großen Hoffnungen an die Sache ran. Aber wer hätte das gedacht: Es war ganz leicht, ich verstehe garnicht, wieso es sonst nie funktioniert hat:

  • ethtool installieren
  • in /etc/default/networks bei der passenden Netzwerkkarte die Option „pre-down ethtool -s eth0 wol g“ (eth0 ggfs. durch geeignetes Interface ersetzen)
  • mit /sbin/ifconfig die MAC-Addresse rausfinden (bei HWaddr)
  • den Rechner runterfahren und versuchen von einem anderen PC mit z.B. „wakeonlan 00:01:02:03:04:05“ (MAC-Adresse ersetzen) versuchen den Rechner wieder aufzuwecken.

Leider schaffe ich es bisher noch nicht, chalooby durch meinen Router (Draytek Vigor 2500WE) hindurch zu wecken. Das telnet-Interface hat eine eigene Option dafür (die funktioniert auch), aber mein Passwort per Telnet durchs unverschlüsselte Netz zu jagen finde ich ist eine schlechte Lösung. Ich experimentiere jetzt gerade mit der VPN-Funktion des Routers rum, dann baue ich von meinem Arbeitsrechner halt eine VPN-Verbindung nach Hause auf. 🙂

Hardware:

  • ASRock K7S41GX (Rev 1.03)
  • onboard Netzwerkkarte (SiS900)

Benutzte Quellen:

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Stereoton über den Digitalausgang

Soweit ich das verstehe, ist in einer neuen Revision der Nexus-S (DVD-S-Karte) etwas geändert worden, so dass man unter Linux keinen stereo-only Ton über den digitalen Ausgang ausgeben konnte. Das war ziemlich nervig, da ich zusätzlich zu dem Digitalkabel ein analoges zu meinem Verstärker legen müsste und auch dann immer am Verstärker umeschalten müsste, wenn sich der Tonmodus von einem Kanal auf den anderen ändert. Ich habe etwas recherchiert und es gibt eine neue Firmware für die DVB-S-Karte. Und ab da ging es recht einfach: Nach der Anleitung im VDR-Wiki vorgehen und folgende Firmware installieren löste das Problem bei mir ziemlich einfach auf meinem c’t-VDR 5.0 mit dem 2.6.16er Kernel der c’t. Bei Probleme nochmal im VDR-Portal suchen und wenn dann noch nötig nachfragen. Mir hat vorallem der Thread geholfen.

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