Llama: Location based profiles

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Seit einigen Wochen nutze ich Llama auf meinem Android Handy und bin sehr zufrieden. Llama ermöglicht es Handy-Profile anhand von Standort, Uhrzeit, Ladegerät, verbundenem WLAN und noch vielen anderen Bedingungen zu aktivieren. Und so hab ich nun ein Profil, dass mein Handy auf gemäßigtere Lautstärke stellt, wenn ich bei der Arbeit bin. Auch zuhause ist es leiser, aber zusätzlich wird WLAN aktiviert und um 22:30 das Handy komplett lautlos gestellt. Wenn ich außerhalb von den definierten Gebieten bin, steht der Klingelton auf volle Lautstärke, damit ich das durch die Ledertasche und meine Hosentasche hören kann.

Anhand verschiedener Bedingungen aktiviert Llama Profile.

Solche Apps sind nicht neu, aber das besondere an Llama ist, dass es erstmal nur auf die Information des gerade eingewählten GSM-Turms, also dem Handy-Netz, zurückgreift. Das ist eine Information, die dem Handy sowieso vorliegen muss, um erreichbar zu sein und somit hat Llama keinen spürbaren Einfluss auf Akku-Laufzeit. Die Überprüfung alle x Minuten ob sich ein Profil ändert ist dann innerhalb von Millisekunden erledigt und sorgt dafür, dass das Handy immer im richtigen Profil ist.

Llama nutzt GSM-Funk-Zellen zur Bestimmung des Gebiets

Kleiner weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit überhaupt Profile zu definieren, da Android sie nativ nicht vorgesehen hat, bzw. schon immer externen Apps überlassen hat. Diese Profile kann man unterwegs, z.B. wenn man Essen geht sperren, so dass obwohl automatisch das Profil „Laut“ aktiviert wäre, man es im Restaurant für die nächsten 2,5 Stunden auf „Leise“ oder „Lautlos“ festsetzen kann.

Genau so eine Funktion wollte ich haben, als ich vor drei Jahren anfing nach Android-Handys zu suchen. Jedoch war mein G1 dann mit Apps wie Locale (GPS basiert) Akku-technisch komplett überfordert. Und als ich das Desire Z gekauft habe, kostete Locale schon rund um 7€, was ich dann doch zuviel fand. Deswegen freue ich mich besonders über diese App: Einfach, batterieschonend, aber dennoch mächtig genug für die wichtigsten Funktionen.

Wenn Llama euch neugierig gemacht habt, installiert es doch einfach mal. Mehr Informationen findet ihr auf der Homepage, die auch eine Anleitung bietet, falls ein Feature mal nicht selbsterklärend sein sollte.

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Google+ keine Chance gegen Diaspora?

Ja, eine reißerische Überschrift ich weiß. Ich will gleich auf den Punkt kommen: Nachdem ich letztens Diaspora auf meinem eigenen Server erfolgreich installieren konnte, verstärkt sich in mir das Gefühl, dass Diaspora doch langsam benutzbar wird und sehr bald zumindest technisch dazu fähig wäre, weit verbreitet genutzt zu werden. Warum sollte man Diaspora nutzen? Kurz: Deine Daten, Dein Server (oder wenigstens ein selbst gewählter.) Föderalisierte Struktur, so dass nicht alles einem Anbieter gehört und Du sogar selber für Dich und andere Anbieter sein kannst.

Aber viel wichtiger scheint mir die Frage: Warum sollte ich Google+ nutzen? Ich mag Google und G+. Aber es ist für mich persönlich wieder mehr Twitter als Facebook: Bei Twitter konnte ich auch nur vereinzelte Leute motivieren mit zu machen, bei Facebook ist jeder, seit etwa 12-18 Monaten auch ich. Und nachdem ich wegen G+ aufgehört hatte Facebook zu nutzen, hab ich zu meinem Geburtstag mal wieder reinschauen (müssen), nur um festzustellen dass all meine Freunde dort fleißig posten und selbst die, die einen G+-Account haben, 99% ihrer Aktivität dort haben. Also: Warum sollte ich G+ nutzen? Es ist ein weiteres zentrales Netz, und auch wenn ich Google im Gegensatz zu Facebook eher vertraue, ist es doch so: Sicher sein kann ich mir nicht, dass mit meinen Daten nicht irgendwann was negatives passiert. Außerdem bin ich ein wenig enttäuscht, dass G+ sich so viel Zeit mit der API zum Entwickeln externer Clients und Programme braucht. Ich denke das ist ein sehr wichtiges Feature, so dass Menschen Multi-Seiten-Clients nutzen können und alles in einer Zeitleiste sehen können. Facebook dagegen kopiert munter die wichtigsten G+ Features und meine Freunde sind auch schon dort.

Diaspora dagegen unterscheidet sich von G+ ziemlich wenig: Ähnliche Features, ähnlich leer. Aber wenigstens habe ich wirkliche Kontrolle über meine Daten. Und da frage ich mich doch: Sollte ich nicht lieber meine Aktivitäten auf Facebook und Diaspora verteilen, mit dem Versuch Leute zu Diaspora zu migrieren? Ich denke zwar, dass das genauso erfolgreich laufen wird wie meine wenig genutzten Jabber-Accounts. Auch da hoffte ich, nach jahrelanger Nutzung, dass mit Googles starker Position und dem kompatiblen Google Talk die weniger technische Gesellschaft durchdrungen werden würde und ich da mal eine vollere Kontaktliste haben würde. Die hängt aber immer noch bei ICQ, MSN und neuerdings WhatsApp rum. 🙁

Zum Abschluss noch versöhnliche Worte G+ gegenüber: Ich mag es echt. Und mein Feed ist wirklich interessant, gefüllt mit Inhalt von bekannteren Netzpersönlichkeiten und weniger bekannten Menschen, die ich einfach so gefunden habe. Nur Persönliches finde ich leider eher selten.

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VDR verwalten und Live-TV auf dem Android Tablet

[qr]https://market.android.com/details?id=de.androvdr[/qr]

Ich möchte in Zukunft hier Apps vorstellen, die mir auf meinem Android Tablet besonders gut gefallen haben. Am besten ist es, wenn die App schon für Honeycomb optimiert ist, aber alles was sich auf dem Tablet-Display gut macht qualifiziert sich für mich.

Heute beginne ich mit etwas speziellerem: AndroVDR. AndroVDR kann man zum Steuern eines VDRs benutzten. Es ersetzt wie schon einige Apps zuvor eine Fernbedienung (dazu muss svdrphosts.conf am VDR konfiguriert sein!), kann aber noch vieles mehr: Sie zeigt das komplette EPG des VDRs an, wie auch die Liste der Timer und Aufnahmen. Natürlich können auch neue Timer direkt aus dem EPG gesetzt werden. Auch das ist alles toll, aber noch nicht so überwältigend. Wo die Anwendung richtig auftrumpft sind folgende sicherlich nicht normale Features:

  • Live-Streaming, mit Hilfe des lange verfügbaren und sehr stabilen streamdev-server Plugins für den VDR. Ich nutze dieses Plugin schon seit Jahren um zwischen VDRs zuhause zu streamen. Dazu empfehlen sich der Daroon Player oder der (kostenpflichtige) VPlayer zum Abspielen der Streams. Bei schlechtem Empfang ruckelt es ein wenig bei mir, aber ich sollte vielleicht meinen 8 Jahre alten 10MBit-WLAN-Router austauschen… 🙂
  • WakeOnLAN
  • Steuerung mehrer VDRs: Die meisten VDR Nutzer haben wenn dann auch gleich mehr als einen. 😉
  • Suche im EPG mit Hilfe des epgsearch-Plugins des VDR.
  • Automatischen SSH-Tunnel um auf all diese Funktionen auch aus dem Internet zuzugreifen, bei entsprechendem Upload und passenden Einstellungen zum Umrechnen beim streamdev-server sogar Live-TV.

Wer gerne seinen VDR mit dem Tablet steuern will, sollte mit dieser Anwendung glücklich werden. Obwohl sie für Tablets angepasst ist, gibt es auch eine Version für Handy-Displays, so dass man LiveTV nicht nur am Tablet, sondern auch am Handy „genießen“ kann. Besonders gut gefallen hat mir die Tatsache, dass die App sich auch nach VDR anfühlt. Sie nutzt bekannte Plugins aus dem VDR Bereich für bestimmte Aufgaben und bietet so einen bekannten Funktionsumfang.

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Acer Iconia A500 Honeycomb 3.1 root

Noch ein kurzer schneller Beitrag: Das Rooten von meinem [amazon_link id=“B004X4QB84″ target=“_blank“ ]Acer Iconia A500[/amazon_link] ist soviel einfacher gewesen als das Rooten meines [amazon_link id=“B0043232Q0″ target=“_blank“ ]HTC Desire Z[/amazon_link] (welches übrigens nun sooo viel günstiger ist…):

Einfach die bei xda-developers entwickelte App installieren, ausführen und root sein. Ich hab zwar kein Bedürfnis nach einem Custom Rom momentan, aber so einige Kleinigkeiten gehen mit der Möglichkeit root-Rechte zu bekommen besser. 🙂

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Eduroam mit Android Honeycomb 3.1

Ich hatte mich entweder verschrieben oder eine Einstellung falsch gesetzt und konnte mich deshalb nicht mit dem Eduroam-WLAN bei der Arbeit verbinden. Und suchte dann Ewigkeiten im Netz. Aber eigentlich funktioniert Eduroam auf Android 3.1 doch sehr gut, zur Sicherheit hab ich mal hier meine Einstellungen für die Uni Bremen abgelichtet:

Einstellungen für Eduroam an der Uni Bremen
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