TV-Serien: 21 vs. 42 Minuten

Ich hab zuletzt meistens TV-Serien gesehen, bei denen die Folgen auf DVD etwa 21-22 Minuten lang sind. Früher habe ich lieber längere Serien, also etwa 42 Minuten, gesehen weil ich glaube dass man sich da mehr Zeit für die Story und Entwicklung der Charaktere lassen kann.  Aber nun schaue ich wieder eine „lange“ Show und ich muss sagen es nervt mich dadurch unflexibler zu werden. Karin ist hier noch etwa 20 Minuten beschäftigt gewesen, da hätte ich gut und gerne noch ein wenig TV schauen können, aber 42 Minuten hätten nicht in unseren Zeitplan gepasst. Und geplant unterbrechen passt nun wirklich nicht in mein starres Weltbild, wenn es um TV-Serien geht. 🙂 Was ich sagen will: Ich glaub ich such mir als nächstes wieder etwas kurzes, da binde ich mich nicht so lange…

What do you think of this post?
  • Interesting (2)
  • Useful (1)
  • Awesome (0)
  • Boring (0)
  • Sucks (0)

Circle Battery Widget

Die grüne 85 ist mein aktueller Akkustand

[qr]https://market.android.com/details?id=fr.depoortere.android.CircleBatteryWidget[/qr]

Durch das Aufspielen von CyanogenMod auf meinem Handy musste ich mir vieles meiner Handy-Umgebung neu einrichten. Dabei stößt man auch mal wieder auf neue Apps und Widgets. Heute suchte ich nach einer eleganten und schlichten Lösung um mir den genauen Batteriestand anzeigen zu lassen. CM kann das von Haus aus in der Notificationbar, aber dann verliert man das normale Akkusymbol. Und so bin ich auf Circle Battery Widget aufmerksam geworden. Es ist beliebig skalierbar (1×1-4×4) und zeigt mit Hilfe eines Kreises und einer optionalen Zahl in der Mitte den Akkustand an. Genau was ich suchte, auf meinem Hauptdesktop hab ich das Widget nun als 1×1 und auf einem weiteren ziert es zwei Zeilen als 2×2.

Update: Und was ich als großes Plus empfunden habe ist die Tatsache, dass es null Rechte auf dem Handy anfordert.

Hier ist das Widget etwas größer zu sehen
What do you think of this post?
  • Useful (5)
  • Awesome (3)
  • Interesting (3)
  • Boring (0)
  • Sucks (0)

CyanogenMod auf HTC Desire Z

Nachdem ich lange Zeit mein HTC G1 mit der Community Firmware von CyanogenMod benutzt hab, wollte ich mein HTC Desire Z erstmal ohne root mit der Firmware des Herstellers laufen lassen. Vieles von HTCs Sense Oberfläche hat mir auch sehr gut gefallen, aber das Update auf Gingerbread vor einigen Wochen hat mich einfach den letzten Nerv gekostet: Andauernd musste er die Home-App neu laden. Man beendet den Browser und wartet erstmal 10s, super. Das war mit der Vorgängerversion Froyo viel seltener, meist nachdem man große Spiele gespielt hatte.

So fasste ich heute den Entschluss mir mal wieder CyanogenMod anzusehen. Aber um das HTC zu rooten muss man leider doch noch einiges machen. Ich will mal hier die Guides verlinken, die ich benutzt hatte. Vorsicht: Ihr verliert alle Daten auf dem Telefon. Ein paar nützliche Backup-Tipps & Apps finden sich im vierten Link.

Ich hoffe es hilft einigen, ich fand es nicht ganz simpel alle wichtigen Guides zusammen zu suchen. Nach der Installation funktionierte alles bis auf der Internetzugang. Dafür hilft dann folgende Anleitung unter anderem für Android direkt von BASE.

What do you think of this post?
  • Useful (2)
  • Interesting (2)
  • Awesome (1)
  • Boring (0)
  • Sucks (0)

Googles Rechte an Deinen Posts

Falls ihr es noch nicht gesehen habt, Ryan Estrada hat eine schöne Auflistung über Googles Rechte an von uns hochgeladenen Daten erstellt: Darin beschreibt er in eigenen Worten einfache Interpretationen der Anwaltssprache. Und auch wenn die Tatsache dass viele Rechte „irrevocable“ sind, klingt das alles sehr gut. Doch schaut selbst:

What do you think of this post?
  • Awesome (4)
  • Useful (3)
  • Interesting (1)
  • Boring (1)
  • Sucks (0)

Hat Diaspora noch eine Chance?

Diaspora machte schon 2010 Werbung mit sehr interesanten neuen Facebook-Killer-Features auf seiner Homepage. Leider ist das Projekt nach über einem Jahr Entwicklung nicht aus dem Alpha-Stadium rausgekommen. Und die Werbebotschaft ist leider auch nicht mehr aktuell oder zumindest nicht mehr wie versprochen einzigartig:

„Diaspora lässt dich deine Kontakte in Gruppen einordnen. Deine Fotos, Geschichten und Witze werden durch diese Aspekte nur mit den Menschen geteilt, für die sie gedacht sind – einzigartig bei Diaspora.“

Aber das wirklich besondere und meines Wissens nach bisher immer noch einzigartige bei Diaspora ist das dezentrale Konzept, das man schon von Jabber kennen mag: Ich kann meinen eigenen Server hosten und könnte als Diaspora-Usernamen vielleicht etwas wie der_jakob@jl42.de haben. Und andere könnten entweder auf einen eigenen Server setzen oder doch vielleicht einen, der wie der große Jabber-Server vom CCC, von einer Organisation bereit gestellt werden könnte. Kurz und gut: Man hat die Möglichkeit alleiniger Herr eigener Daten zu sein wenn man will und dennoch sich mit anderen User wie gewohnt zu vernetzen. Ohne die Internas zu kennen, müsste man da dann nur Vertrauen in seinen Serverbetreiber (also z.B. sich) und den anderen User haben. (Evtl. noch den anderen Serverbetreiber…)

Laut diesem Artikel auf t3n.de wird das gesamte Projekt von 4 Entwicklern und wenig Helfern bestritten, also kein Wunder dass es so lange dauert. Mitte Mai hatte Diaspora verkündet, dass sie schneller vorran kommen wollen („More than anything, our user feedback has been “go faster.” So go faster is what we are going to do.“), aber auch wenn ich es mir anders wünsche zweifle ich etwas daran. 🙁 Dennoch, wenn sie Anfang 2012 einen benutzbaren Beta-Betrieb anbieten könnten: Würde es noch was bringen?

Schließlich haben wir nun unsere Facebook-Alternative: Google+! Es bietet bisher immerhin bessere Möglichkeiten für die Privatsphäre und meine Bedenken der Firma gegenüber sind bisher eher klein — auf jeden Fall kleiner als gegenüber Facebook. Jedoch bin ich nicht sicher wie viele meiner Facebookfreunde auch einen G+-Account einrichten werden. Bisher sind die technisch Interessierten sofort eingestiegen (und sogar einige, die Facebook, Twitter und Co immer massiv boykottiert haben!), aber die Leute, die einfach nur mit ihren Freunden kommunizieren wollen und Farmville spielen wollen sind immer noch nur bei Facebook. Ich verstehs, es gibt einige wichtige Dinge im Leben (Versicherungen und so), da versteh ich weniger von und ich kümmer mich nur ungerne darum. So sehen das andere Leute halt mit ihren privaten Daten in sozialen Netzwerken. Aber wenn sie schon von FB nicht zu G+ wechseln, werden sie dann an etwas wie Diaspora Interesse zeigen? Und wenn ja, wollen sie dann FB, G+ und Diaspora parallel nutzen? Ich denke leider nicht. (Parallel will ich das eigentlich auch nicht.)

Ich werde Diaspora natürlich mit einem eigenen Server sofort ausprobieren wenn eine Version im Beta-Stadium erscheint. Ich denke nur dass meine Freundesliste dort wie schon mein Jabber-Account immer ziemlich leer und geekig sein wird. Naja, wenigstens mein GTalk-Account (auch XMPP/Jabber als Protokoll) füllt sich nun dank G+ langsam. 🙂

Google+

What do you think of this post?
  • Interesting (1)
  • Awesome (0)
  • Useful (0)
  • Boring (0)
  • Sucks (0)

Kurze Links zum Google+ Profil

Momentan ist mein Google+ Profil für Google unter der „schönen“ Adresse https://plus.google.com/105897125990837928206 zu erreichen. Auch wenn ich bald anfangen muss mir IPv6-Adressen zu merken, ist das eher schwer für mich und vorallem für andere, die mich da vielleicht erreichen wollen/sollen. Im Netz hab ich bisher zwei Ideen zu dem Thema gefunden. Besonders gut gefällt mir eisys Idee einfach seine eigene Blog-Adresse dafür zu nutzen. Deshalb zeigt nun http://blog.jl42.de/+ auf mein G+Profil. Die zweite Lösung ist eine Verlinkung über gplus.to, wo man sich einen Kurznamen geben lassen kann: Auch gplus.to/jakob verlinkt auf mein Profil. Aber mit der ersten Lösung hat man angenehm viel Kontrolle über den Link und das Ziel, so dass mir das besser gefällt. Außerdem bekommt derjenige dann auch gleich die Adresse meines Blogs mit.

What do you think of this post?
  • Interesting (3)
  • Useful (2)
  • Awesome (0)
  • Boring (0)
  • Sucks (0)

Google+

Da ich letzte Woche ein wenig Ablenkung brauchte, freute ich mich dass Google sein neues soziales Netzwerk, Google+, veröffentlicht hat. Nachdem ich einem Tag Twitter über Google-Realtime überwacht habe, hab ich auch einen Einladung bekommen. 🙂 Zwei Dinge gefallen mir an Google+ besonders. Der eine Vorteil wird von dem folgenden xkcd-Comic super beschrieben:

Klar, eigentlich haben wir schon Facebook. Und so ziemlich jeder, der ein soziales Netzwerk nutzen möchte, ist auch da. Das ist schließlich das wichtigste an einem sozialem Netzwerk: Das die Leute mit denen Du interagieren willst dabei sind. Aber Facebook hat ein Problem: Es gehört Facebook. Und Facebook stellt sich meiner Ansicht nach ziemlich dumm und arrogant an. Jedes neue Feature wird ohne Warnung aktiviert, egal ob es möglicherweise in Deine Privatsphäre einschneidet oder nicht. Das letzte Beispiel ist die Gesichtserkennung, von der ich auch nur woanders im Netz erfahren habe und sie dann deaktivieren musste. Google hatte auch sein Privacy-Fiasko mit Buzz, aber sie scheinen daraus gelernt zu haben und haben bei mir generell einen guten Ruf was Daten angeht. Der Umgang mit Instant Upload im Android-Client ist ein gutes Beispiel dafür: Es ist ein cooles Feature, das alle Bilder die man mit dem Handy machst direkt im Hintergrund in ein nur von dem User selbst zugreifbares Album hochlädt. Vorteil ist, man kann dann ohne lange Wartezeiten schnell Bilder mit anderen teilen. Natürlich ist es auch potentiell sehr gefährlich für die eigenen Daten. Aber diesmal fragt Googles Client beim ersten Start ob man das Feature aktivieren will und aktiviert es nicht einfach stillschweigend. Google betreibt sogar eine eigene Webseite, die sich mit dem Thema beschäftigt, Daten von Google zu exportieren. (Google+ hat auch schon eingebaute Möglichkeiten eigene Daten zu exportieren.) Alles in allem sehr viel Vorbildlicher als Facebook in den letzten Jahren.

Google+ hat ein paar super Konzepte, z.B. Circles mit denen man sehr einfach jeden Beitrag den man veröffentlicht einem anderen Benutzerkreis zur Verfügung stellen kann. Aber auf die ganzen Vorteile kann Google selber oder andere Seiten besser eingehen als ich. Überall liest man, dass Google+ ein Facebook-Konkurrent ist. Und das ist es natürlich auch. Für mich sehe ich in den flexibleren Rechten wieder eine Möglichkeit einen Dienst wie Twitter zu nutzten. Denn dank der Circles kann ich bei jedem Post wählen, ob ich ihn für Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen oder aber die ganze Welt lesbar mache. Facebook war für mich immer geschlossen, meine paar Dutzent Freunde konnten meine Beiträge lesen und das wars. Wenn ich hier einen interessanten Link finde, teile ich ihn mit allen, die sich dafür interessieren was ich so zu teilen habe. Meine privaten Infos (die auch eher nur Freunde/Familie/etc. interessieren) teile ich dann wieder etwas privater. Umgekehrt kann ich hier also auch wie bei Twitter Leuten folgen, die mich gar nicht kennen und wahrscheinlich auch nicht kennen wollen. Da würden mich die Kinobesuche oder Familienfeiern nicht mal interessieren, aber der Link zu einer neuen Android-App jedoch schon.

Ich hätte es lieber gesehen, wenn ein dezentraler Dienst wie Diaspora Facebook abgelöst hätte, aber ich bevorzuge Google über Facebook allemal. Und ich bin super gespannt, wie sich die ganze Sache entwickeln wird.

Und außerdem hat mich Google dazu gebracht mal wieder zu bloggen, mal schauen ob das anhält. 🙂

What do you think of this post?
  • Interesting (5)
  • Awesome (0)
  • Useful (0)
  • Boring (0)
  • Sucks (0)