Onlinekalender Scrybe

Ich bin immer noch auf der Suche nach einem guten Kalender, der mindestens folgende Vorraussetzungen erfüllen muss:

  • Webinterface, damit man von jedem Internet-PC Zugriff hat
  • Synchronisation mit einem Kalenderprogramm, das für Linux verfügbar sein muss, für die Offlinenutzung
  • Synchronisation mit meinem Handy (Nokia 6233), notfalls auch mit einem Programm das unter Windows läuft. (Ich habe z.B. bei der Arbeit ein Windows in einer VMWare, das könnte ich auch zuhause installieren und so oft bräuchte ich es nicht.)

Was ich nicht dringend brauche, aber vielleicht mal nützlich fände, sind

  • geteilte Gruppen-Kalender, in denen eine Gruppe Einträge für alle Mitglieder machen kann
  • verschiedene Kalender (z.B. nur Uni, nur privat oder ein Gruppen-Kalender) in der Anzeige übereinandergelegt und jeweils ausblendbar

Ich habe zu dem Zweck schon Verschiedenes getestet, aber alle Lösungen Erfüllen höchstens nur einen Teil der Anforderungsliste

  • Mozilla Sunbird habe ich mit Kalenderdateien auf einem WebDAV-Verzeichnis benutzt. Das funktionierte in meinen kleinen Tests einigermaßen, wobei Kollisionen nicht abgefangen wurden, aber die Lösung hat kein Webinterface.
  • Horde mit dem Kronolith-Modul, hat ein (mäßiges…) Webinterface, aber die Synchronisationsfunktionen sind immer wenn ich nachschaue nur im CVS-Zweig verfügbar.
  • Google Calender hatte ein nettes Webinterface mit vielen Funktionen und man konnte die Kalender-Datei auch in Mozilla Sunbird einbinden. Aber als ich es vor ein paar Monaten getestet hab, funktionierte das nur read-only 🙁

Gestern bin ich über ein neues Projekt in der beta-Phase gestoßen: scrype. Scrype ist ähnlich wie der Google Calendar ein Online-Kalender, dessen Interface mit Hilfe von Ajax sehr angenehm gestaltet wurde. Interessant finde ich vorallem die Idee zur Offlinenutzung der Daten: Man aktiviert einen Offline-Modus und kann die Webseite dann im Offline-Modus des Browsers ohne Netzverbindung nutzen. Das Projekt ist noch beta und man muss sich für die Beta speziell anmelden. Ich hoffe ich bekomme bald meinen Account und kann es selber testen, aber das Demo-Video auf der Homepage sieht gut aus.

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Mitglied im Fitness Park

Unser Fitnessstudio 🙂

Karin und ich sind seit heute Mitglied im Fitness Park in Burg. Wir hatten uns in der Gegend mal umgeguckt und es gibt als Alternative für uns eine große Studiokette (ULC) in Bremen, die auch sehr schön aussah. Aber da der Fitness Park Kooperationen mit Krankenkassen hat (unter anderem anscheinend eine Gute mit der Barmer) und sowieso niedrigere Preise als ULC, kostet es mich etwa nur 33% des Mitgliedsbeitrags, den ich bei ULC zahlen würde. ULC hat dafür zwar mehr Filiialen (IIRC 5 anstatt 2 beim Fitness Park), Badminton- und Squash-Hallen und kostenlose Getränke, aber der Preis ist beim Fitness Park einfach niedriger, er ist nur 3km von uns weg und die Geräte sind beim moderner. (Die Geräte merken sich persönliche Einstellungen auf einer Chipkarte und stellen die Geräte beim nächsten Mal wieder genau auf Dich ein.)

Wir hatten heute ein Probetraining und ich bin schon gespannt, wie viel Spass es mir machen wird. Auf jeden Fall wird es die deprimierenden letzten 4 Semester meines Studiums, in denen ich keine Zeit für Sport gefunden habe, ablösen.

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Yeti: Neuer VDR-Client

Ich habe heute eine alte IBM IntelliStation E Pro (PII 450Mhz, 128MB RAM, 4GB SCSI) als VDR-Client zusammengesetzt, installiert und (auch aus Monsters Inc.) yeti getauft. Yeti soll ins Schlafzimmer um übers Netzwerk das TV-Programm von unserem Haupt-VDR chalooby holen und auf Karins altem Fernseher auszugeben. Die Load liegt beim Empfangen des Streams auf yeti bei unter 0.1, die CPU-Auslastung schwankt zwischen 5% und (seltener) 30%. Die Umschaltzeiten sind länger als direkt auf chalooby, aber die 2-3s sind unter den Umständen schon OK. Es sieht also alles ziemlich gut und benutzbar aus.

Als System habe ich wie auch schon auf chalooby ein c’t-VDR 5.0 benutzt, dieses aber schnell durch die vdr-Quellen von e-tobi und die offiziellen Debian-Quellen (alleine schon, um screen installieren zu können :-)) erweitert. (sources.list) Das System ist ziemlicher Standard, ergänzt durch streamdev-client und einige Kleinigkeiten (Wetter-Anzeige, etc). Den streamdev-client muss man im OSD konfigurieren (IP&Port des Servers) und die channels.conf in /var/lib/vdr/ anpassen. Ich habe einfach die channels.conf von chalooby kopiert und das fünftletzte Feld von 0 auf n+1 gesetzt, wobei n die Anzahl der DVB-Karten im System ist. (Mehr dazu im Artikel über channels.conf und im Artikel über das streamdev-plugin des vdr-wikis.) Am Server muss man natürlich das streamdev-server-plugin installieren und in der Datei /etc/vdr/plugins/streamdevhosts.conf den Client freischalten.

Benutzt werden momentan etwa 42MB des128er RAM-Riegels (abzüglich Buffers und Cache), also gibt es da genug Platz. Auch auf der Festplatte siehts gut aus. Von den 3,7GB des root-Devices werden nur etwa 10% (341MB) belegt. Das liegt natürlich daran, dass aus dem c’t-VDR ein komplettes Debian geworden ist. Als nächstes muss ich mich dann wohl um die Fernbedienung kümmern und mal schauen, dass ich die Aufnahmen von chalooby bekomme und ihn automatisch per WoL starte. Bisher finde ich es aber super! 🙂

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WoL übers Netz

*g*, ich kann jetzt meine Rechner (vorallem meinen VDR chalooby) auch von Außen booten lassen. Da mein Router (Draytek Vigor 2500WE) aber das Magic-Packet vom WoL nicht durch lässt musste ich einen anderen Weg als normal üblich gehen. Der Router unterstützt dafür einen eigene WoL Befehl (wol up $MAC) über sein telnet-Interface. Da ich aber kein telnet nach Außen aufmachen wollte, habe ich jetzt das VPN aktiviert. Für die einfache Ausführung habe ich ein kleines PHP-Script in eine HTML-Seite eingebettet, das die VPN-Verbindung aufbaut, die Befehle an den Router sendet und dann die Verbindung wieder beendet. Es ist wirklich hässlich geworden, aber was soll ich sagen? Es funktioniert. 🙂 *freu*

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Wake on Lan funktioniert

Da ich demnächst einen zweiten VDR fürs Schlafzimmer zusammenbauen möchte, der als Client für den ersten läuft, wollte ich nochmal testen, ob ich Wake on Lan (WoL) an chalooby zum laufen bekomme. Die letzten Versuche liefen nicht sehr erfolgreich und so ging ich auch nicht mit großen Hoffnungen an die Sache ran. Aber wer hätte das gedacht: Es war ganz leicht, ich verstehe garnicht, wieso es sonst nie funktioniert hat:

  • ethtool installieren
  • in /etc/default/networks bei der passenden Netzwerkkarte die Option „pre-down ethtool -s eth0 wol g“ (eth0 ggfs. durch geeignetes Interface ersetzen)
  • mit /sbin/ifconfig die MAC-Addresse rausfinden (bei HWaddr)
  • den Rechner runterfahren und versuchen von einem anderen PC mit z.B. „wakeonlan 00:01:02:03:04:05“ (MAC-Adresse ersetzen) versuchen den Rechner wieder aufzuwecken.

Leider schaffe ich es bisher noch nicht, chalooby durch meinen Router (Draytek Vigor 2500WE) hindurch zu wecken. Das telnet-Interface hat eine eigene Option dafür (die funktioniert auch), aber mein Passwort per Telnet durchs unverschlüsselte Netz zu jagen finde ich ist eine schlechte Lösung. Ich experimentiere jetzt gerade mit der VPN-Funktion des Routers rum, dann baue ich von meinem Arbeitsrechner halt eine VPN-Verbindung nach Hause auf. 🙂

Hardware:

  • ASRock K7S41GX (Rev 1.03)
  • onboard Netzwerkkarte (SiS900)

Benutzte Quellen:

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Trackbacks und Kommentare gelöscht

Anscheinend haben die Spammer mal wieder meinen Blog gefunden. Ich habe eben ~300 Trackbacks von Spammern (die noch zu bewilligen waren) gelöscht und hoffe, dass ich keinen ernsthaften Kommentar dabei gelöscht habe. Nun habe ich die Einstellungen gegen Spam nochmal verändert und hoffe, dass es jetzt besser geht.

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30 Rock

Ich sitze gerade im Zug nach Hause. Leider lief in Hennef vieles nicht so, wie ich das geplant und mir gewünscht habe, aber es war dennoch schön. Nächstes Mal plane ich es besser.

Dafür habe ich eben eine Folge der neuen Serie „30 Rock“ gesehen, eine US-Comedy Serie mit einer Schauspielerin aus Ally McBeal, Allys Sekräterin Elaine. (Ja, ich habe auch Ally komplett geguckt!) Die erste Folge guckte sich ganz gut und ich bin gespannt wie es weitergeht. Aber jetzt gucke ich erstmal noch etwas Greys Anatomy. 🙂

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MP3-Player des Nokia 6233, Teil 2

Gestern Nacht bin ich mit Bernd durch die Straßen Hennefs gegangen und ich hatte wie immer das Bedürfnis Musik dabei zu hören. Seit vor einigen Jahren Frederics Kassettenspieler (der mit einer Ladung Batterien Tage hielt!) kaputt gegangen ist (danke Kai ;-)) hatten wir keine Musik mehr. Und da hab ich doch einfach mal mein 6233 angemacht und das Ergebnis lässt sich echt vorzeigen. Die Qualität der Lautsprecher ist mindestens ausreichend für diesen Zweck und es hat einfach Spass gemacht. Und das Handy hat man immer dabei, es ist klein und man muss es nicht planen.

Was mich nur nervt ist, dass es anscheinend cool ist für irgendwelche Kinder in der Straßenbahn laut Musik zu hören. Oder auf der PSP einen Shooter mit Sound zu spielen. Wenn niemand in der Nähe ist, ist die Funktion ja toll, aber seine Umgebung so zu beschallen ist einfach scheiße.

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Keine Omas bei Windows XP

Omas unter XP nicht erwünscht

Nicht dass ich der Meinung wäre, Windows (XP und andere) wären besonders für irgend jemanden geeignet, ist Windows wohl selbst der Meinung Omas dürfen es nicht benutzen. Wie die Jüngeren früher Klamotten von den Älteren auftragen mussten, müssen die Älteren die Computer der Jüngeren weiternutzen: Meine Mutter bekommt meinen Rechner und den Rechner, den sie davor benutzt hat (meinen alten alten Rechner) bekommt jetzt meine Oma. Ihr Anwendungsgebiet, das sie bisher auf einer sehr lahmen Kiste hatte, lässt sich leicht beschreiben: Canasta spielen.

Aber ich schweife ab: Da das Canastaspiel ein Windowsspiel ist (und es schwer ist, überhaupt Canastaorogramme, vorallem Gute, zu finde – Tipps werden gerne genommen!), habe ich halt WinXP auf die neue Kiste gespielt (falls doch mal Internet kommt, gibts dafür wenigstens Updates) und wollte wie vorher unter Win2000 einen User Oma anlegen. Windows weigerte sich. Das man keinen Useraccount Administrator oder Gast anlegen darf, verstehe ich ja. Aber was heißt OMA? Und wie nenne ich jetzt den Account? Meine Oma heißt doch für mich Oma! 🙂

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Spot mag den Computerkoffer

… und dann auf dem Koffer
Spot im Koffer…

Ich habe meinen alten Computer in einem alten Koffer Karins Eltern nach Hennef getragen. Dort gestern angekommen habe ich den Koffer ausgepackt und offen gelassen. Als ich von meinem Vater Nachts nach Hause komme, liegt Spot da gemütlich drin. Dabei mag sie eigentlich keine neuen Dinge, aber den Koffer mochte sie anscheinend genug, als dass sie sich da rein legen würde. Da sie aber anfing darin zu kratzen und das ja nicht mein Koffer ist, hab ich ihn zu gemacht. Als ich heute Morgen aufwache, sehe ich einen hellen Fleck an der Stelle, an der der Koffer liegt. Licht angemacht, und was sehe ich? Meine Katze, diesmal auf dem geschlossenen Koffer. Der muss es ihr ja wirklich angetan haben. 🙂

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