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Ubuntu, Debian und der ganze (Gentoo) Rest

GDM von Ubuntu

Ich habe vor ein paar Tagen auf dem Rechner meiner Mutter Ubuntu installiert, falls sich das Windows mal wieder zerschießt und ich ein System brauche, auf das ich remote vernünftig per DSL dran komme. Ich vertraute darauf, dass ich die geniale Debian-Paketverwaltung bekomme kombiniert mit aktuellerer Software und Security-Updates. Ich habe noch nicht viel daran gemacht, aber mit dem neuen Debianinstaller (ein Lob an die Entwickler, nicht dass ich mit dem alten nicht klar gekommen wäre, aber das ist schon toll gemacht) ging das mit wenig Nachfragen (eigentlich nur Partitionierung) bis zu einem Grundsystem mit Gnome 2.8. Kleine Software installiert sich binnen Sekunden aus dem Netz. Einziges Manko, die Einrichtung des Bootmanagers erforderte Nacharbeit und bereitete mir einigen Ärger, auch wenn ich immer noch nicht verstanden habe, was da schief gelaufen ist.

Bekommen habe ich ein IMHO schick konfiguriertes, aktuelles Gnome, das ich jedoch noch nicht weiter getestet habe. Aber der erste Eindruck ist ziemlich gut. Ich habe sehr sehr gerne Debian benutzt, aber ich habe gemerkt dass ich manchmal Featuritis erliege und somit bei Debian irgendwann unglücklich und durch Backports überarbeitet war. Ich halte es für ein sehr gutes System, die Paketverwaltung ist die beste, die ich gesehen habe, aber leider benutze ich es nicht mehr auf meinem Hauptrechner. Da habe ich tzotz negativer Reaktionen von einigen Seiten Gentoo laufen und bin glücklich aus der Mischung stabiler und aktueller Software. Subjektiv ist Gentoo sehr stabil, solange man im stable-Zweig bleibt, für einen Desktop auf jeden Fall mehr als ausreichend. Und Compiler-Meldungen sehe ich auch nicht, denn ich update das System in einem screen und muss das nicht mit ansehen. Jedem das Seine. Für ein aktuelles System würde ich auf jeden Fall Gentoo in betracht ziehen.

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