VDR Zwischenstand: Vernetzt, divx, automatische Aufnahmen

Mir ist aufgefallen, dass ich eigentlich nach der Einrichtung meines VDRs mal schreiben wollte, was denn jetzt alles funktioniert, da ich sowas (passend für mein geplantes Setup) damals vor dem Kauf nicht finden konnte. Zuerst mal zum Setup:

  • Im Wohnzimmer steht der Haupt-VDR (chalooby), der mit zwei Sat-Karten das Signal von der Sat-Schüssel bekommt, die Aufnahmen macht und all den anderen tollen Kram.
    • AMD XP2400+ (leider) mit 256MB in einem Silverstone LaScala SST – LC 11M
    • Eine FullFeatured-Technotrend-Sat-Karte und eine Budget-Karte
    • DVD-RW zum Abspielen von DVDs und zum Brennen von Aufnahmen
    • Samsung 160GB Platte für die Aufnahmen (etwas klein mittlerweile…)
    • Eine Fernbedienung (mit der Möglichkeit über diese den VDR ein und auszuschalten)
    • c’t-VDR 5.0 mit Debian Sarge und vdr-Quellen von e-tobi erweitert
  • Im Schlafzimmer steht der Zweit-VDR yeti:
    • Angebunden ausschließlich über 100Mbit (kein Sat-Kabel)
    • P2-450Mhz mit 128MB in einem schönen schwarzen schlanken IBM-Desktop-Gehäuse
    • Eine FF-Sat-Karte als MPEG2-Decoder und für den TV-Out
    • Eine 1GB CF-Karte an einem CF2IDE für das System
    • DVD-Laufwerk
    • Eine einfache Universal-Fernbediehnung an einem selbstgebauten seriellen Empfänger
    • c’t-VDR 5.0 mit Debian Sarge und vdr-Quellen von e-tobi erweitert

Der Haupt-VDR funktioniert sehr gut, nur ist er durch das kleine Gehäuse zu laut geworden. Meiner Ansicht nach hat iTV:Media da Mist gemacht und ihre eigene Beschreibung nicht gehalten. Aber die sind mittlerweile Pleite und ich wunder mich auch nicht wieso… Aber folgendes funktioniert gut:

  • Fernsehen mit schnellen Umschaltzeiten für Digital-TV und EPG
  • Automatisches Aufnehmen von Sendungen anhand von Regeln (bis zu RegEx auf Titel/Beschreibung etc.)
  • Abspielen von allen Formaten, die mplayer abspielen kann direkt auf dem Fernseher
  • Time-Shifting und Aufnehmen von mehreren Sendungen, während man eine andere guckt (je nach Anzahl SAT-Karten dann nur eingeschränkte Sender-Auswahl)
  • Aufnahmen übers OSD auf DVDs brennen
  • Automatisches Ein- und Auschalten vor und nach programmierten Aufnahmen
  • Programmieren von Aufnahmen über ein Webinterface (zusätzlich zum OnScreen-Menü)
  • Musik (MP3s) abspielen
  • TV ins Netz streamen, so dass man am Desktop z.B. per mplayer TV gucken kann. Diese Methode finde ich jedoch nicht so komfortabel, aber um mal zwischendurch Wer wird Millionär zu gucken reichts allemal.
  • Mit verschiedenen Plugins noch erweiterbar: Wetter, Spiele uvm.

Durch die beeindruckende Netzwerk-Fähigkeiten muss ein VDR keine SAT-Karte haben (die in yeti ist nur für das Dekodieren des MPEG2-Signals zuständig) und mit Hilfe eines anderen VDRs dennoch alles machen, was er mit normalem Sat-Anschluss könnte. (Evtl. kleinere Einschränkungen.) In meinem Szenario gehört dazu:

  • Einfach TV gucken. Die Umschaltzeiten sind etwas länger als am Haupt-VDR, aber mit 2 Sekunden noch im Rahmen. Dafür gibt es alles, was dazugehören muss: EPG, je nach Sender auch mit erweiterten Infos.
  • Aufnahmen vom Haupt-VDR abspielen. Da gibt es bedienungstechnisch absolut keinen Unterschied, ich mounte das Verzeichnis automatisch übers Netz und kann dann ganz normal übers Menü Aufnahmen abspielen.
  • Auch DVD abspielen funktioniert ohne nennenswerte CPU
  • Übers Remote-Menü kann ich auch Aufnahmen am Server programmieren.
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3 Antworten auf „VDR Zwischenstand: Vernetzt, divx, automatische Aufnahmen“

  1. 🙂 Eigentlich geht das alles. Das der P2 ohne Festplatte fast nichts verbraucht versteht sich von selbst. Und die Kiste im Wohnzimmer… Naja, da siehts nicht so gut aus. Aber die ist ja auch nur an, wenn wir TV gucken oder es was aufgenommen wird.

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